ANDROID

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1.0 Installation

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• Achten Sie bitte darauf, dass Sie die Damisoft-Videoanleitung oder die PDF Anleitung für die Installation verwenden.

• Achten Sie bitte darauf, dass Sie für ältere Devices die 32 Bit und nicht die 64 Bit Version verwenden.

• Achten Sie bitte darauf, dass Sie das Damisoft App erst ab Android OS 5.0.0 installieren können.

• Auf der Damisoft Downloadseite ist es ratsam beide Damisoft 4.0 Versionen beziehungsweise die 32 Bit und die 64 Bit APK herunterzuladen.

• Link für die Videoanleitung Damisoft 4.0 Build aus Kodi Krypton 17.3 Installieren (alle Geräte): Hier...

• Link für Kodi Krypton 17.3 (alle Geräte) um das Damisoft Build aus Kodi heraus zu installieren: Hier...

• Link für die Videoanleitung Android basiertes Handy:Hier...

• Link für die PDF Anleitung:Hier...

• Link für die Browser Anleitung:Hier...

• Achten Sie bitte darauf, dass genügend freien Speicherplatz auf Ihrem Android Device vorhanden ist. Empfehlung (1GB)

• Achten Sie bitte darauf, dass "KEINE" Vorgängerversion von "KODI" oder "DAMISOFT" auf Ihrem Android Device installiert sind. Wenn dies der Fall ist, kann es zu massiven Einschränkungen der Damisoft APP 4.0 führen. Löschen Sie deshalb vor der Installation allfällige "Kodi" und "Damisoft" Apps.

• Achten Sie bitte darauf, dass die Funktion auf Ihrem Android Device in den Geräteinstellungen “ Aus unbekannter Quelle installieren” eingeschalten ist. Sie finden diese Einstellung in Ihrem Android OS unter "Einstellungen".

2.0 Fehlermeldungen

3.0 Geschichte

Im Sommer 2005 kaufte Google das im Herbst 2003 von Andy Rubin gegründete Unternehmen Android, von dem nur wenig mehr bekannt war, als dass es Software für Mobiltelefone entwickelte und vorrangig standortbezogene Dienste behandelte. Ursprünglich war Android ausschließlich zur Steuerung von Digitalkameras gedacht. Am 5. November 2007 gab Google bekannt, gemeinsam mit 33 anderen Mitgliedern der Open Handset Alliance ein Mobiltelefon-Betriebssystem namens Android zu entwickeln. Seit dem 21. Oktober 2008 ist Android offiziell verfügbar. Das HTC Dream (alias T-Mobile G1) war das erste Smartphone mit dem Android-Betriebssystem

Als erstes Gerät mit Android als Betriebssystem kam am 22. Oktober 2008 das HTC Dream unter dem Namen T-Mobile G1 in den Vereinigten Staaten auf den Markt. Dass bereits dieses erste Gerät auf das Global Positioning System (GPS) zugreifen konnte und mit Beschleunigungssensoren ausgestattet war, gehörte zum Konzept von Android.

Am 5. August 2015 kündigte Google an, ab sofort monatlich Sicherheitsupdates für Android bereitzustellen. Diese werden jedoch nur an hauseigene Geräte direkt ausgeliefert. Als Unterstützungszeitraum gibt Google hierbei 3 Jahre für die eigenen Geräte ab Verkaufsstart an. Für andere Geräte entscheidet der jeweilige Hersteller selbst, ob, wie lange und bis wann diese Sicherheitsupdates ausgeliefert werden. Im Zuge dessen kündigte auch Samsung an, künftig monatlich Sicherheitsupdates für die hauseigenen Geräte auszuliefern. Damit reagierte man auf die immer lauter gewordene Kritik aufgrund der im Juli 2015 aufgekommenen schweren Sicherheitslücke Stagefright, die Millionen Android Geräte weltweit gefährdete.

Von 2010 bis 2016 brachte Google mit der Nexus-Produktereihe in Kooperation mit Hardware-Partnern eigene Android Tablets und Smartphones auf den Markt. Die Partner übernahmen zusammen mit Google die Entwicklung der Geräte, während die Software allein von Google stammte, ohne Einfluss des Fertigers in Form von den sonst üblichen Herstelleraufsätzen bei der Oberfläche. Ziel war es Geräte anzubieten, welche Android-Updates zeitnah direkt von Google erhalten und neue Funktionen in Android bestmöglich unterstützen. Dadurch waren Nexus-Geräte im Normalfall die Ersten, die in den Genuss neuer Android Versionen kommen durften. Sie galten als eine Art Referenz für die jeweils damit veröffentlichte Android Version. Ursprünglich war die Nexus-Produktreihe für Entwickler gedacht, welche aktuelle Geräte mit einer aktuellen Android Version zum Testen neuer Funktionen in Android oder der Kompatibilität ihrer Anwendungen auf neuen Geräten benötigten. Doch auch bei Privatanwendern erfreuten sich die Nexus Geräte mit der Zeit aufgrund der überdurchschnittlich guten Unterstützung von Google und der zeitweilig günstigen UVP großer Beliebtheit.

Im Oktober 2016 wurde die Nexus-Produktreihe eingestellt und durch die Nachfolgeserie Pixel ersetzt. Diese werden nun von Google vollständig alleine entwickelt, der Hardwarepartner übernimmt jedoch weiterhin die Fertigung. Zur Zielgruppe gehören neben Entwicklern nun auch explizit Privatverbraucher.

Der Nutzer steuert Android mittels verschiedener sogenannter Navigationstasten. Bei neuen Geräten (Stand: 2015) bestehen diese aus „zurück“ (geht zur vorherigen Aktivität), „Home“ (öffnet den Startbildschirm) und „Letzte Applikationen“ (erlaubt das schnelle Schließen oder Hin- und Herschalten zwischen gleichzeitig laufenden Apps). Bei älteren Geräten ist die Funktion des Multitasking-Buttons durch ein Gedrückthalten des Home-Buttons zu erreichen. Der Multitasking-Button ist dort ein Options-Button, der bei neueren Geräten bei Bedarf ebenfalls eingeblendet wird. Vor Android 4.0 und bei einzelnen Herstellern gibt es auch „Menü“ oder „Suche“. Samsung setzte lange Zeit in seinen Geräten auf den Menü- statt Multitasking-Button und vertauschte diesen auch von der Position her mit dem Zurück-Button. Erst in neueren Modellen wird der von Google empfohlene Button verwendet. Seit Android 7 wird durch das lange Drücken des Knopfes „Letzte Applikationen“ der Bildschirm geteilt und es lassen sich zwei Apps gleichzeitig benutzen.

Man unterscheidet zwischen Soft- und Hardwaretasten. Erstere befinden sich auf dem Display, letztere als physische Knöpfe auf dem Gerät selber. Vorteil an virtuellen Tasten ist, dass diese bei Bedarf gedreht bzw. versteckt werden können. Der Vollbild-Modus funktioniert aber nur ab Version 4.4. Davor ist es lediglich beim Betrachten von Fotos und Videos möglich, die Navigationsleiste zu verstecken. Startbildschirm

Der Startbildschirm dient in erster Linie zum Starten von Apps. Daher kommt auch die englische Bezeichnung „Launcher“ (engl. „to launch“ = starten). Er besteht aus mindestens einer Seite, je nach Gerät können aber auch weitere Seiten mit beliebigen Elementen hinzugefügt werden. Anders als bei Apples iOS befinden sich damit nicht zwingend alle App-Verknüpfungen auf einer der Seiten des Startbildschirms. Die Übersicht aller installierten Apps ist bis Android 1.6 mit einer Lasche aufzurufen. Ab Android 2.2 öffnet sich eine alphabetisch sortierte Liste aller Apps durch den App-Drawer. Dieser befindet sich in der Standardeinstellung direkt bei den vier Hauptanwendungen im App-Dock, das in der Regel auf allen Seiten sichtbar ist und ebenfalls mit der Version 2.2 eingeführt wurde. Am oberen Rand wird eine Google-Suchleiste angezeigt, die von Google auch einfach durch das Sprechen der Worte „Ok Google“ gestartet und dessen Spracheingabe aktiviert wird. Zwischen Dock und Suchleiste (eine eigene Zeile für das Sucheingabefeld) lassen sich in einem Raster Verknüpfungen (zu Apps, Lesezeichen, Kontakten, etc.) oder Widgets ablegen. Bei diesen handelt es sich um meist etwas größere Anzeigen von allgemeinen Daten, z. B. Wetter, Datum und Uhrzeit, Termine oder auch ein Taschenrechner. Auch werden über Widgets bestimmte App-Informationen übersichtlich präsentiert. So zeigt die Standard-Musik-App beispielsweise Informationen über die gerade laufende Mediendatei mit einem reduzierten Abspielmenü an.

Die Anpassbarkeit ist ein großer Vorteil von Android und spielt beim Startbildschirm als Start- und Übersichtsansicht eine besonders wichtige Rolle. Es lassen sich alternative Apps mit mehr Einstellungen oder einem anderen Bedienkonzept installieren. Beim Druck auf die Hometaste lässt sich auswählen, welche der Apps als Standardanwendung für den Startbildschirm benutzt werden soll. Auch andere Teile des Systems lassen sich ersetzen, bspw. die Tastatur oder der Standardbrowser. Benachrichtigungsleiste Statusleiste von Android 7.0 mit grauen Symbolen Benachrichtigungscenter von Android 7.0 (Nougat)

Ein weiteres Merkmal des Betriebssystems ist die Benachrichtigungsleiste am oberen Bildschirmrand, die mit einer Geste von ganz oben nach unten geöffnet werden kann. Jede App kann selber bei bestimmten Ereignissen eine Benachrichtigung erstellen, z. B. bei einer neuen E-Mail, einem Termin, einem Downloadvorgang, einer SMS oder einer neu installierten App. Ist die Leiste geschlossen, sieht der Nutzer oben links für jede Benachrichtigung ein passendes Symbol. Die rechte Seite informiert ebenfalls hauptsächlich mit Symbolen über Bluetooth-Verbindung, Klingelmodus, WLAN-Verbindung, Feldstärke und Datenverbindung oder Flugmodus, Akkustand und Uhrzeit (v. l. n. r.). Benachrichtigungen können dauerhaft sein, dann lassen sie sich nicht wie sonst per Geste entfernen, sondern verschwinden von alleine, wenn eine bestimmte Bedingung nicht mehr erfüllt oder ein Vorgang abgeschlossen ist (z. B. die Benachrichtigung „USB-Debugging“ bei PC-Anschluss oder eine Download-Information). Auch gibt es erweiterbare Benachrichtigungen, die per Ziehen nach unten weitere Buttons anzeigen, wie bspw. „Antworten“, „Weiterleiten“ oder „Löschen“ einer E-Mail, oder in der Audiowiedergabe ein größeres Cover, den Albumnamen und einen Zurückspulen-Knopf. Schnelleinstellungen

Um die Schnelleinstellungen („Quick Settings“) zu öffnen, gibt es drei Möglichkeiten: Bei geschlossener Leiste einfach durch eine Geste mit zwei Fingern von oben nach unten, sowie im geöffneten Modus (ab Version 5.0) entweder durch einen weiteren Wisch nach unten oder durch Tippen auf die obere Statusleiste (außer dem Datum). Das Einstellungsmenü beinhaltet einen Helligkeitsregler und An-/Aus-Schalter für WLAN, Bluetooth, Farbumkehrung des Bildschirms, Feldstärke, Flugmodus, automatische Bildschirmrotation, Taschenlampe (mithilfe des LED-Blitzes), Standort, Bildschirmübertragung und mobiler WLAN-Hotspot. Durch einen langen Druck gelangt man in die jeweilige Sektion der Systemeinstellungen. Manche Optionen zeigen beim Tippen noch ein kleines Menü an, so erfährt der Nutzer bei einem Druck auf die Feldstärke noch den momentanen mobilen Datenverbrauch und sein Limit und kann auch die mobilen Daten gleich deaktivieren. Bei WLAN und Bluetooth kann (ab Version 5.1) noch das verbundene Netzwerk bzw. Gerät ausgewählt werden. Herstellerspezifische Aufsätze

Viele Hersteller von Android-Geräten installieren ihre eigenen Herstelleraufsätze, wie HTC mit HTC Sense, Sonys Sony UI, Samsung mit der TouchWiz UI, Optimus UI von LG, MIUI von Xiaomi und die Emotion UI von Huawei. Diese ändern das Design der Oberfläche drastisch, wobei der grundsätzliche Aufbau meist der gleiche bleibt. Die populärsten Geräte mit purem Android, auch „Vanilla Android“ oder „Stock Android“ genannt, sind die Nexus-Geräte, die von Google in enger Zusammenarbeit mit einem anderen Android-Handy-Hersteller entstanden sind und von Google zwei Jahre lang direkt und schnell mit Updates versorgt werden. Einen ähnlichen Status besitzen sogenannte Google-Play-Editionen von bereits existierenden Geräten, die mit Stock-Android statt der Herstelleroberfläche ausgeliefert werden. Bei diesen kommen Updates zwar von den Herstellern selber, erscheinen aber dennoch meist recht schnell.

Die Struktur von Android (vor 5.0 Lollipop)

Die Architektur von Android baute anfangs auf dem Linux-Kernel 2.6 auf, ab Android 4.x wird ein Kernel der 3.x-Serie verwendet. Er ist für die Speicherverwaltung und Prozessverwaltung zuständig und stellt die Schnittstelle zum Abspielen von Multimedia und der Netzwerkkommunikation dar. Außerdem bildet er die Hardware-Abstraktionsschicht für den Rest der Software und stellt die Gerätetreiber für das System. Java-Laufzeitumgebung

Weitere wichtige Bausteine sind die auf der Java-Technologie basierende Laufzeitumgebung Android Runtime (ART) sowie die Klassenbibliothek OpenJDK.

Bis Version 4.4 wurden Anwendungen in der Dalvik Virtual Machine ausgeführt. Die verwendeten Klassenbibliotheken stammten ursprünglich zum Teil aus dem inzwischen eingestellten Projekt Apache Harmony und orientierten sich stark an der Java Standard Edition. Native Bibliotheken

Anwendungen für die Android-Plattform werden in der Regel in Java geschrieben, jedoch greifen diese in geschwindigkeitskritischen Bereichen auf zahlreiche in C oder C++ geschriebene native Bibliotheken zurück. Darunter befinden sich neben Codecs für die Medienwiedergabe auch ein Webbrowser auf der Basis von WebKit sowie seit Android 4.4 Chromium, die Datenbank SQLite und eine auf OpenGL basierende 3D-Grafikbibliothek. Entwicklungsumgebung

Um eigene Programme für Android zu entwickeln, benötigt man ein aktuelles Java-Entwicklungswerkzeug und zusätzlich das Android-SDK. Zuerst wird der in Java geschriebene Quelltext mit einem normalen Java-Compiler übersetzt und dann von einem Cross-Assembler für die Dalvik-VM angepasst. Aus diesem Grund können Programme prinzipiell mit jeder Java-Entwicklungsumgebung erstellt werden.

Die fertige Anwendung muss in ein .apk-Paket (englisch „Android Package“) verpackt werden, anschließend kann sie über Google Play, App Stores der Gerätehersteller, andere kommerzielle Anbieter (zum Beispiel Amazon) oder auch alternative Paketquellen wie F-Droid bereitgestellt werden. Außerdem lassen sie sich direkt auf dem Gerät mit dem Paketmanager installieren.

Das Framework setzt auf starke Modularität. So sind alle Komponenten des Systems generell gleichberechtigt (ausgenommen die virtuelle Maschine und das unterliegende Kernsystem) und können jederzeit ausgetauscht werden. Es ist also beispielsweise möglich, eine eigene Anwendung zum Erstellen von Kurznachrichten oder zum Wählen von Rufnummern zu erstellen und die bisherige Anwendung damit zu ersetzen.

Seit Mai 2013 stellt Google eine eigene IDE names Android Studio auf Basis von IntelliJ IDEA bereit, welche die vormals als Eclipse Plugin entwickelten Eclipse Android Development Tools ablöste. Native Programme